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Lass dich inspirieren von den Projekten, die wir bereits unterstützt haben. Sehr gerne beraten wir dich, damit auch dein Projekt zur Unterstützung von Demokratie und Vielfalt Realität wird.
Femme Rebellion – For gender equality on stage
Am 21. März und am 30. Mai 2026 fanden im AJZ Neumünster zwei Konzertabende unter dem Motto „Femme Rebellion – for gender equality on stage“ statt. Verschiedene FLINTA* Artists setzten mit ihrer Musik ein Zeichen gegen Sexismus, Queerfeindlichkeit und antidemokratische Haltungen ein.
Künstler*innen am 21. März:
Matrone aus Hamburg
Pornobalken aus MV
Knietief im System aus Flensburg
Künstler*innen am 30. Mai:
Lena Stoehrfaktor + stef la neuf (Rap, Berlin)
Femmebivalent (Emorap/Zeckenrap, Hamburg)
Rahsa (feministischer Pöbelrap, Hamburg)
– Das Akronym FLINTA* steht für Frauen, Lesben, Inter, Nicht-binär, Trans und Agender
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Courage zeigen! Haltung zeigen. Stimme erheben. Gemeinsam stark.
Am 25.06. 2026 fand an der Gemeinschaftsschule Faldera der Courage-Tag 2026, ein Projekttag die Schüler*innen aller Jahrgänge. Der Tag wurde im Rahmen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ organisiert. Die Schulgemeinschaft setzte an diesem Tag ein deutliches Zeichen für ein friedliches und respektvolles Miteinander und beschäftigt sich zugleich mit Herausforderungen wie Rassismus, Homophobie, Diskriminierung und Umweltzerstörung.
Als Highlight galt das Eröffnungskonzert des bekannten Content Creators und Musikers Simon Will. Gemeinsam mit seiner Band performte er auf der Bühne Songs wie „Elon auf den Mars“, das eine deutliche Absage an den Rechtsruck darstellt.
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Der heutige Rechtsextremismus in Deutschland – Ursachen und Gegenwehr: Vortrag von Prof. Hajo Funke
Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus organisierte der Runde Tisch für Toleranz und Demokratie gemeinsam mit der Vicelin Kirchengemeinde einen Vortrag im Rathaus des Politikwissenschaftlers Prof. Hajo Funke. Der Vortrag stand unter dem Titel Der heutige Rechtsextremismus in Deutschland – Ursachen und Gegenwehr und thematisiert die aktuelle Gewaltgefahr rechtsextremistischer Strukturen, ihre Hintergründe und mögliche Bedingungen zur Ggegnwehr.
Eine Zusammengfassung des Vortrags ist zum Download auf der Website des Runden Tisches für Toleranz und Demokratie verfügbar.
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Antifaschistischer Stadtrundgang zu Orten der Verfolgung, der Repression, der Verweigerung und des Widerstandes in der Zeit des Nationalsozialismus in Neumünster
Der um sich greifende Rechtsextremismus sieht den Verein genötigt, eine Seminarreihe zu diesem Thema zu starten und dieser Entwicklung etwas entgegenzusetzen. Einer der Ansätze dabei ist die Aufarbeitung des Nationalsozialismus in Neumünster, denn dieses düstere Kapitel der deutschen Geschichte hat sich nicht an abstrakten, weit entfernten Orten abgespielt, sondern direkt vor unserer Haustür, beim Nachbarn und Mitbürger.
Es gibt bereits die wichtigen Stolperstein-Führungen durch Neumünster. Sie beleuchten einen Teil der NS-Geschichte. Die geplanten antifaschistischen Stadtrundgänge erinnern ebenfalls an Verfolgungsgeschichten und informieren darüber hinaus über Tatorte wie den Haart 38, andere gastronomische Versammlungsorte oder ehemalige Polizeidienststellen. Während der Stadtrundgänge werden Bezüge hergestellt zu aktuellem Rassismus und Antiziganismus sowie zum Erstarken der politischen Rechten. Das Projekt schließt an die 2021 durchgeführten Recherchen im Rahmen der „Broschüre zur Gedenkstätte für deportierte Sinti und Roma im Haart 38“ für die von den Nationalsozialisten ermordeten Sinti und Roma aus Neumünster und an den Workshop „Antiziganismus in Neumünster: Gestern und Heute – Morgen?“ an, die ebenfalls von der Partnerschaft für Demokratie gefördert worden waren. Der erste Rundgang endet in der Sedanstraße, dort, wo 1944 über 1000 Zwangsarbeiter*innen für die Rüstungsindustrie und den Vernichtungskrieg der Nazis arbeiten mussten.
Der Rundgang dauert etwa 120 Minuten. Ein erster Rundgang findet am 19. Oktober 2024 statt.
Im Anschluss an den Rundgang soll eine Broschüre über die Stationen erstellt werden. Auf der Homepage www.spurensuche-neumuenster.de soll es eine Vertiefung des Stadtrundgangs geben.
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Interkultureller Tag im Rahmen der deutschlandweiten Interkulturellen Woche 2024
Neue Räume, so lautet wieder das Motto der IKW 2024. In vielen Ländern Europas, Deutschland ist inbegriffen, sinkt die Hemmung bei den Menschen bezüglich rassistischer Äußerungen und Delikten. Die Angst vor dem Fremden veranlasst zu Hassgefühlen und das, obwohl Deutschland ein Einwanderungsland ist. Mithilfe der Interkulturellen Woche können Vorurteile abgebaut und infolgedessen Verständnis aufgebaut werden, sowie Begegnungen und somit neue Räume geschaffen werden.
Die Interkulturelle Woche wird bereits seit Jahren in Neumünster gefeiert. Da die Teilnahme an einzelnen Veranstaltungen, die in der Vergangenheit angeboten wurden, sehr gering war, wollen wir dieses Jahr das im letzten Jahr entwickelte neue Format fortführen. Statt eine ganze Woche mit einzelnen Veranstaltungen mit geringer Teilnahme zu organisieren, wird dieses Jahr ein Tag voller Mitmach-Aktionen, Essen und Musik stattfinden. Einige wenige Aktionen, die nicht auf dem Großflecken stattfinden können, werden versetzt stattfinden. So hoffen wir mehr Menschen zu erreichen und mehr Teilnehmende zu gewinnen. Diese Entscheidung wurde Anfang des Jahres gemeinsam mit allen Beteiligten getroffen und am 18. Juni bei einem Treffen der Beteiligten per Abstimmung bekräftigt.
Begegnung braucht Platz und aus diesem Grund wird der Interkulturelle Tag auf dem Großflecken in der Innenstadt stattfinden. Jede Organisation bzw. jeder Verein bietet für die Bürger*innen eine Mitmach-Aktion an, an der sie kostenlos teilnehmen können. Das Programm ist bunt und bietet ganz unterschiedliche Aktivitäten an, unter anderem:
– Interkulturelle Laufzettel-Rallye;
– Kinderschminken;
– Freundschaftsarmbänder machen;
– Rate- und Gewinnspiel mit Drehscheibe zu den Fluchtländern;
– Textiles Gestalten mit Strickliesel, Strickbrett & Co.;
– Malen von Roma-Charakteren anhand von Comicfiguren aus dem Comic „Marvel“;
– Glücksrad;
– Gerichte der afrikanischen, ukrainischen, bulgarischen und russischen Küche;
– Interkulturelle Hörstation und Livesendung;
– „Lattl schießen“ uvm.
Auf der Bühne werden kleine Aufführungen gezeigt und auch Live-Musik angeboten.
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Sommerfest im Vicelinviertel
Das Vicelinviertel ist ein multikulturelles Viertel mit einer niedrigen Wahlbeteiligung (29 %) und einem hohen Anteil an Stimmen für rechtspopulistische Parteien (über 30 %) bei der letzten Europawahl. Viele Bewohner haben einen Migrationshintergrund. Unser Ziel ist es, durch das Sommerfest die Integration zu fördern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.
Wir planen ein Sommerfest auf dem Sportplatz der Vicelinschule, das die Gemeinschaft im Vicelinviertel stärken und Vorurteile abbauen soll. Das Fest bietet ein buntes Programm, das Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe zusammenbringt. Ein besonderes Highlight wird der musikalische Auftritt des israelischen Schlagzeugers Oded Kafri sein. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, an einem Musikworkshop teilzunehmen, bei dem die Gäste des Sommerfests aktiv mitmachen können.
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